____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Johannes Heesters
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Johannes âJopi(e)â Heesters, eigentlich Johan Marius Nicolaas Heesters, (* 5. Dezember 1903 in Amersfoort, Niederlande; â 24. Dezember 2011 in Starnberg,cite-ref-1[1] Deutschland) war ein von 1936 bis zu seinem Tod in Deutschland lebender und arbeitender niederländischer Schauspieler und Sänger (Tenor), der nach allgemeinen Angaben die niederländische und Ăśsterreichische StaatsbĂźrgerschaft besaĂ.cite-ref-2[2] Er galt in seinen letzten Lebensjahren als der weltweit älteste noch aktive darstellende KĂźnstler. Insgesamt stand er 90 Jahre auf der BĂźhne und 87 Jahre vor der Kamera.
Contents
⢠Leben
⢠Filmografie
⢠Kino
⢠Diskografie
⢠Auszeichnungen
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Leben
Ausbildung und erste Erfolge
Der jĂźngste von vier SĂśhnen des Kaufmanns Jacobus Heesters (1865â1946) und seiner Ehefrau Geertruida Jacoba, geborene van den Heuvel (1866â1951), begann nach seiner Schulzeit zunächst eine kaufmännische Lehre. Mit 16 Jahren fasste Heesters den Entschluss, Schauspieler zu werden, und grĂźndete eine eigene Theatergruppe.cite-ref-d-ssel2011-3-0[3] Er absolvierte eine Gesangs- und Schauspielausbildung am Amsterdamer Operettentheatercite-ref-d-ssel2011-3-1[3] und erhielt bald eine Reihe von Engagements; 1921 hatte er seine ersten BĂźhnenauftritte in StĂźcken von William Shakespeare und August Strindberg.cite-ref-4[4]
1924 spielte er eine Nebenrolle in seinem ersten Film, dem Stummfilm Cirque Hollandais, unter der Regie von Theo Frenkel. Im Dezember 1927 sang er bei Harry Frommermann vor, der die Gesangsgruppe Comedian Harmonists grßndete, lehnte ein Engagement jedoch ab, als dieser ihm sagte, er wßrde fßr die nächsten Monate keine Gage bezahlen kÜnnen.cite-ref-5[5]
1930 heiratete Heesters die belgische Schauspielerin Louisa Ghijs (genannt Wiske), mit der er bis zu ihrem Tod 1985 verheiratet blieb. Der Ehe entstammen zwei TĂśchter, Louise Paula âWiesjeâ Herold-Heesters (* 1931, Pianistin in Wien) und Nicole Heesters (* 1937, Schauspielerin in Hamburg). Heestersâ Schwiegersohn war der BĂźhnenbildner Pit Fischer, zu seinen Enkeln gehĂśrt die Schauspielerin Saskia Fischer.
1932 Ăźbernahm er seine erste Gesangsrolle und spielte in der Folge in diversen Operetten. 1934 debĂźtierte er mit MillĂśckers Bettelstudent an der Wiener Volksoper. 1935 entstand in den Wien-Film-Ateliers der Film Alles fĂźr die Firma, in dessen parallel gedrehter niederländischer Sprachfassung De vier Mullers Heesters in der Rolle des Otto zu sehen war. Es folgten BĂźhnenauftritte in Salzburg und in der Tschechoslowakei.cite-ref-6[6] Im gleichen Jahr kĂźndigte die Amsterdamer Majestic-Film die Produktion eines letztlich nie realisierten âgroĂen holländischen Operettenfilmsâ (Regie: Haro van Peski) mit Heesters in der Hauptrolle an.cite-ref-7[7]
Heesters im nationalsozialistischen Deutschen Reich
1936 wechselte Heesters, abgeworben an die dortige Komische Oper,cite-ref-d-ssel2011-3-2[3] nach Berlin, wo er fortan in zahlreichen Operettenverfilmungen und Musikfilmen mitwirkte. Noch im selben Jahr spielte er unter der Regie von Georg Jacoby in der UFA-Verfilmung des Bettelstudenten; es folgten die Musikfilme Das Hofkonzert (1936) und Gasparone (1937). Vom Berliner Publikum erhielt er seinen Spitznamen âJopieâ.cite-ref-8[8] Am Silvestertag 1938 gab er erstmals den Grafen Danilo in der Lustigen Witwe am MĂźnchner Gärtnerplatztheater â eine Rolle, die er danach Ăźber viereinhalb Jahrzehnte hinweg bis 1983 mehr als 1600-mal spieltecite-ref-d-ssel2011-3-3[3] und zu seiner Paraderolle ausbaute. Adolf Hitler besuchte mehrere der ersten AuffĂźhrungen. Die vor der Besetzung des Landes durch die Wehrmacht im Jahr 1940 unabhängige Presse in den Niederlanden verfolgte die Karriere Heestersâ im Deutschen Reich Ăźberwiegend mit Wohlwollen. Seine deutschen Filme erhielten in den Niederlanden praktisch ausnahmslos positive Kritiken und liefen auch nach 1940 mit groĂem Erfolg in den dortigen Kinos.
âVoorts bevat het programma nog twee Johan Heesters-films, waarmee onze landgenoot ongetwijfeld opnieuw groote successen zal oogsten. âZal mijn vrouw zwijgen?â is een vermakelijke huwelijkscomedie, [âŚ] zijn tweede film is een pompeuze operettefilm; onder regie van George [sic] Jacoby zal men MillĂśckers âGasperoneâ [sic] verfilmen.â
âAuĂerdem enthält das Programm noch zwei Johan-Heesters-Filme, mit denen unser Landsmann zweifellos erneut groĂen Erfolg ernten wird. âZal mijn vrouw zwijgen?â [Originaltitel: Wenn Frauen schweigen] ist eine unterhaltsame EhekomĂśdie, sein zweiter Film ist hingegen eine aufwendige Operettenverfilmung; unter der Regie von Georg Jacoby wird man MillĂśckers Gasparone verfilmen.â
â
Het Vaderland
, 3. Juni 1937
âIn Luxor kan men deze week âImmer nur⌠duâ, met Johan Heesters nog gaan zien. De groote belangstelling er voor noopte Luxorâs directie deze operette-film te prolongeeren.â
âIm Luxor ist diese Woche noch Immer nur ⌠Du! mit Johan Heesters zu sehen. Das groĂe Publikumsinteresse zwang die Luxor-Direktion, die Spielzeit dieses Operettenfilms zu verlängern.â
â
Dordrechtsche Courant, 30. Januar 1943
Heesters fiel bei niederländischen Widerstandsgruppen zunehmend in Ungnade. Deshalb war er in seinem Heimatland kein Publikumsliebling, sondern wurde teilweise als Kollaborateur bzw. als Mitläufer aus Karrieregrßnden betrachtet, der in deutschen Diensten gestanden habe, als sein Heimatland von der Wehrmacht besetzt war.cite-ref-11[11]
Heesters wurde mehrmals vorgeworfen, dass er in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland aufgetreten war. In den 1990er Jahren wurde bekannt, dass Heesters â wie 500 weitere Schauspieler â von Joseph Goebbels 1944 auf die sogenannte Gottbegnadeten-Liste gesetzt worden war. Heesters bekam den Zusatz âAusländerâ.cite-ref-12[12]cite-ref-13[13]
Sympathiebekundungen von ihm fßr das Regime sind nicht bekannt. Er nahm weder die deutsche StaatsangehÜrigkeit an, noch war er NSDAP-Mitglied. Noch 1938 gastierte er in den Niederlanden in einer Theatergruppe unter der Leitung des aus Hitler-Deutschland in die Niederlande geflohenen jßdischen Kßnstlers Fritz Hirsch. Andererseits distanzierte er sich nicht explizit vom Nationalsozialismus und der deutschen Politik. Heesters gab später an, er sei an Politik nicht interessiert gewesen und habe versucht, seine Familie herauszuhalten und zu schßtzen.
Heesters in der Nachkriegszeit
Heestersâ Filme wurden â im Gegensatz zu einigen Filmen mit Heinz RĂźhmann â nach dem Krieg vom Alliierten Kontrollrat nicht als NS-Propaganda eingestuft, sie hätten dem NS-Regime nur zur Ablenkung und Ruhigstellung der BevĂślkerung gedient. Die 1944 von der Terra Film produzierte Operettenverfilmung Die Fledermaus wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von der Schnittmeisterin Alice Ludwig fertiggestellt. Am 16. August 1946 wurde der Film in Ost-Berlin als erste deutschsprachige Produktion in der sowjetischen Besatzungszone uraufgefĂźhrt. Die Terra-Film blieb im Presseheft zum Film ungenannt. Der unpolitische Film erwies sich als groĂer Erfolg und spielte in der Folgezeit 20 Millionen Mark ein. Die Firma Artkino zeigte den Film mit beachtlichem Erfolg in New York und anderen Städten der USA. 1949 war der Film auch in Kinos der franzĂśsischen Besatzungszone zu sehen.cite-ref-14[14]
Heesters konnte seine Karriere nach dem Krieg fortsetzen und sang in Wien, MĂźnchen und Berlin. Das Auftrittslied des Grafen Danilo â Da gehâ ich ins Maxim â aus der Operette Die lustige Witwe von Franz LehĂĄr wurde durch Heesters zum Evergreen.
1953 engagierte ihn Otto Preminger fĂźr den Film Die Jungfrau auf dem Dach nach Hollywood. In den 1960er und 1970er Jahren war er in zahlreichen Fernsehfilmen, Theateraufzeichnungen und Fernsehshows zu sehen.
1978 erschienen seine Memoiren: Es kommt auf die Sekunde an.
1992 heiratete Heesters die Schauspielerin Simone Rethel. Von 1996 bis zum Sommer 2001 spielte er neben seiner Frau in dem von Curth Flatow fĂźr ihn geschriebenen StĂźck Ein gesegnetes Alter. Dies trug ihm 1997 sogar einen Vermerk im Guinness-Buch der Rekorde ein â als weltweit ältester Schauspieler, der Ăźber 250-mal en suite in der Hauptrolle eines Drei-Stunden-StĂźcks auf der BĂźhne stand. Im Jahr 2005 ging Heesters mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg auf Tournee und gastierte in sieben deutschen GroĂstädten. Zudem war er unmittelbar vor seinem 102. Geburtstag Stargast bei einer Feierveranstaltung zum 140-jährigen Bestehen des Staatstheaters am Gärtnerplatz in MĂźnchen.
Im Dezember 2006 gastierte Heesters als Solist gemeinsam mit Katja Riemann im Konzertprogramm Stars go swing der Big Band The Capital Dance Orchestra in mehreren Vorstellungen im Admiralspalast Berlin.
Heesters erhielt insgesamt zehnmal den Bambi. 2001 wurde er mit der Platin Romy fßr sein Lebenswerk geehrt. 2004 trat er in KÜln viermal in der Rolle des Herrn im Jedermann von Hofmannsthal auf. Bei der Jubiläumsgala 2004 der Elblandfestspiele Wittenberge wurde ihm der Titel Kammersänger durch den brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck und Intendant Heiko Reissig verliehen. Von August bis Oktober 2006 fand die erste Ausstellung ßber Heesters in der Berliner Akademie der Kßnste statt, die er persÜnlich mit einem Liederabend erÜffnete.cite-ref-15[15]
Mitte Februar 2008 trat Heesters nach mehr als 40 Jahren wieder in seinem Heimatland, in seiner Geburtsstadt Amersfoort, auf. In den 1960er Jahren war er in Amsterdam von der BĂźhne gebuht worden,cite-ref-17[17] nun aber erhielt er stehende Ovationen. Im selben Jahr Ăźbernahm Heesters eine Nebenrolle in der KomĂśdie 1 1/2 Ritter â Auf der Suche nach der hinreiĂenden Herzelinde von Til Schweiger. Dies war sein erster Auftritt in einem Kinofilm seit Otto â Der Film aus dem Jahr 1985.
Im Dezember 2008 sorgte Heesters mit einer ĂuĂerung fĂźr Aufsehen.cite-ref-burmeister-18-0[18] In einem Interview fĂźr die niederländische Satire-Fernsehshow De Jakhalzen (deutsch: Die Schakale) wurde dem bald 105-Jährigen vor laufender Kamera die Frage gestellt: âWas dat eigenlijk een aardige man? Adolf Hitler?â (deutsch: âWar das eigentlich ein netter/guter Kerl? Adolf Hitler?â). Heesters antwortete: âAdolf Hitler, ja Gott, ich kenn den Mann wenig. Ein Kerl, weiĂt du, das war er.â Auf die Nachfrage des Interviewers âWat? Een âŚ?â (deutsch: âWas? Ein âŚ?â) sagte Heesters: âEin guter Kerl.â Nach einem Einwand seiner Frau, Hitler sei doch kein âguter Kerlâ gewesen, schränkte er ein: âNun ja, das war er nicht, aber er war nett zu mir.â Daraufhin wies sie ihn mit Hinweis auf Hitlers Verbrechen zurecht.cite-ref-19[19] Später kritisierte sie, die Antwort sei ihrem Mann âin den Mund gelegtâ worden.cite-ref-spiegel-16122008-20-0[20] Er blieb zunächst bei seiner ĂuĂerung und entschuldigte sich wenige Tage später in der Fernsehsendung Wetten, dass..?cite-ref-21[21] Der Stern wies darauf hin, dass der hochbetagte Heesters das provozierende Satirespiel kaum durchschaut hatte.cite-ref-burmeister-18-1[18]
Rechtsstreit um Auftritt im KZ
Vorwurf im Jahr 1976
1976 warf ein niederländischer Journalist Heesters vor, 1941 das KZ Dachau besichtigt und einen vergnĂźgten Auftritt vor der SS gehabt zu haben. âHeesters singt fĂźr SSâ titelten Zeitungen und zeigten ein Foto, auf dem das Dachauer Häftlingsorchester vor Heesters musiziert. Der KZ-Kommandant Alexander Piorkowski hatte ihn eingeladen. Heesters stritt den Besuch nicht ab, wohl aber, dort aufgetreten zu sein. Er betonte, als Ensemblemitglied des MĂźnchner Gärtnerplatztheaters fĂźr nationalsozialistische Propaganda benutzt worden zu sein und den Besuch im KZ bereut zu haben. Im Jahr 1978 schrieb er in seiner Autobiografie: âDas Lager wirkte auf uns wie ein typisches Soldatenlager, es sah so aus wie ein Arbeitsdienst- oder Hitlerjungenlager, die man aus den Illustrierten kannte. Wir trafen ein, heuchelten Interesse, ein Soldat knipste uns mit seiner Privatbox, und wir fuhren wieder nach Hause. Am Abend, so glaube ich, hatte ich bereits wieder Vorstellung.âcite-ref-spiegel-22082006-22-0[22]
Klage auf Unterlassung und Widerruf
Heestersâ Frau Simone stieĂ 2006 im Nachlass des ehemaligen Gärtnerplatz-Intendanten Fritz Fischer auf ein Fotoalbum mit einer Zueignung des Lagerkommandanten Alexander Piorkowski: âDen lieben KĂźnstlern, die uns am 21.5.1941 durch einen frohen und heiteren Nachmittag im K.L. Dachau erfreuten, gewidmetâ. Keines der vollständig erhaltenen Fotos in dem Album zeigt Heesters bei einem Auftritt fĂźr die Lager-SS.cite-ref-spiegel-22082006-22-1[22] Auf einem Gruppenbild sieht man einige Mitglieder des Gärtnerplatzensembles im KostĂźm, Johannes Heesters hingegen im Trenchcoat.cite-ref-23[23] Im August 2006 dementierte Heesters in einer Talkshow im Fernsehen erneut: âIch schwĂśre es bei meiner Familie â es ist nicht wahr!âcite-ref-24[24] Albert Knoll, Archivar der KZ-Gedenkstätte Dachau, erklärte, dass es durchaus Ăźblich gewesen sei, Prominenten nach einer FĂźhrung durch das Lager ein Fotoalbum zu schenken.cite-ref-s-dd-27112008-25-0[25]
Der Publizist Volker KĂźhn äuĂerte sich im Februar 2008 im Interview mit einer niederländischen Zeitung Ăźber einen Auftritt Heestersâ vor der Wachmannschaft der SS im Konzentrationslager Dachau am 21. Mai 1941. Heesters erhob beim Landgericht Berlin Klage auf Unterlassung. KĂźhn berief sich auf den ehemaligen Häftling Viktor Matejka, der im Mai 1990, von KĂźhn interviewt, geäuĂert hatte, er habe bei Heestersâ Auftritt âden Vorhang gezogenâ.cite-ref-s-dd-27112008-25-1[25] JĂźrgen Trimborn mahnte demgegenĂźber zur Vorsicht, da Matejka von einem Auftritt bei Dunkelheit gesprochen, Heestersâ Besuch im Lager aber am Nachmittag stattgefunden habe.cite-ref-26[26] Heestersâ Anwalt Gunter Fette beschrieb die propagandistischen FĂźhrungen durch das KZ vor Gericht: âMan muss sich das wie eine Art âTag der offenen TĂźrâ vorstellen.âcite-ref-s-dd-27112008-25-2[25]
Die Klage wurde am 16. Dezember 2008 abgewiesen. Die Widmung des Fotoalbums vom 21. Mai 1941 wurde als Anhaltspunkt fĂźr einen mĂśglichen Auftritt gewertet. Heesters habe nicht bewiesen, dass die beanstandeten ĂuĂerungen KĂźhns unwahr seien.cite-ref-27[27]cite-ref-spiegel-16122008-20-1[20] Heesters ging in Berufung. Im April 2010 endete der Streit mit einem Vergleich. Nachdem KĂźhn erklärt hatte, er werde Heesters kĂźnftig nicht mehr als LĂźgner bezeichnen, wenn er einen Auftritt in Dachau bestreite, erklärten beide Seiten den Rechtsstreit in der Hauptsache fĂźr erledigt und Heesters Ăźbernahm die Kosten.cite-ref-28[28]cite-ref-29[29]
Späte Jahre 1990â2011
Heesters lebte bis zu seinem Tod im Landkreis Starnberg.cite-ref-30[30] Infolge einer Makuladegeneration und eines 2007 aufgetretenen Glaukoms verlor Heesters zunehmend an Sehkraft und erblindete 2009 vollständig.
2003 stand er mit 99 Jahren von September bis November auf der BĂźhne der KomĂśdie im Marquardt in Stuttgart.cite-ref-31[31] Im Juni 2009 spielte er 105-jährig am Alten Schauspielhaus Stuttgart im Jedermann die Rolle Gott. Die Stadt Wien ehrte Heesters zu seinem 106. Geburtstag mit einer Feierstunde, zu der Veranstaltung im Steinernen Saal des Rathauses kamen zahlreiche Prominente.cite-ref-32[32] Am 8. Dezember 2009 trug er in einem Konzert des Wiener Robert-Stolz-Clubs aus Karl MillĂśckers Operette Der Bettelstudent das Lied âIch knĂźpfte manche zarte Bandeâcite-ref-33[33] und den Operettenschlager âDa geh ich ins Maximâ vor.cite-ref-34[34] Vom 28. Juli 2010 (VorauffĂźhrung) bzw. 30. Juli 2010 (Premiere) an stand Heesters in Rolf Hochhuths InselkomĂśdie fĂźr einige Vorstellungen auf der BĂźhne des Berliner Theaters am Schiffbauerdamm.cite-ref-35[35] In dem Musical sang Heesters nicht, sondern sprach zwei kurze Monologe. Heesters habe in dem StĂźck unbedingt âeine kleine Vorbeigehrolleâ spielen wollen, sagte der Komponist des Werkes, Florian Fries.cite-ref-36[36] AuĂerdem wirkte er 2011 in dem Kurzfilm âTenâ als Petrus mit.cite-ref-t-online-de-37-0[37]
Kurz vor seinem 108. Geburtstag am 5. Dezember 2011 musste Heesters wegen eines Schwächeanfalls einige Tage im Krankenhaus verbringen. Dabei wurde ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt. Seinen Geburtstag verbrachte er zu Hause im Kreis seiner Familie.cite-ref-d-ssel2011-3-4[3] Am 17. Dezember wurde er auf die Intensivstation des Starnberger Klinikums eingeliefert, wo er am 24. Dezember im Beisein seiner Frau und seiner Tochter Wiesje an den Folgen eines Schlaganfalls starb.cite-ref-d-ssel2011-3-5[3] Die Beerdigung fand am 30. Dezember 2011 auf dem Nordfriedhof in Mßnchen statt.cite-ref-38[38] Heesters galt vor seinem Tod als der zweitälteste in Deutschland lebende Mann. Sein umfangreicher schriftlicher Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Kßnste in Berlin.cite-ref-39[39] Ende 2019 nahm Simone Rethel-Heesters seine Homepage vom Netz.
Filmografie
Kino
⢠1924: Cirque hollandais
⢠1933: Hollandsch Hollywood
⢠1934: Die bleiche Bet (Bleeke Bet)
⢠1935: De vier Mullers
⢠1935: Alles fßr die Firma
⢠1936: Die Leuchter des Kaisers
⢠1936: Der Bettelstudent
⢠1936: Das Hofkonzert
⢠1934: Die Weltmeisterin
⢠1937: Wenn Frauen schweigen
⢠1937: Gasparone
⢠1938: Nanon
⢠1938: Immer, wenn ich glßcklich bin
⢠1939: Hallo Janine
⢠1939: Das Abenteuer geht weiter
⢠1939: Meine Tante â Deine Tante
⢠1940: Liebesschule
⢠1940: Die lustigen Vagabunden
⢠1940: Rosen in Tirol
⢠1941: Immer nur Du
⢠1941: Jenny und der Herr im Frack
⢠1941: Illusion
⢠1934: Der Trichter Nr. 12
⢠1943: Karneval der Liebe
⢠1943: GroĂstadtmelodie
⢠1944: Es lebe die Liebe
⢠1944: Glßck bei Frauen
⢠1944: Es fing so harmlos an
⢠1944/46: Die Fledermaus
⢠1944/48: Frech und verliebt
⢠1946: Der KÜnig streikt (RenÊe XIV.) (unvollendet)
⢠1947: Wiener Melodien
⢠1948: Frech und Verliebt
⢠1949: Zweimal verliebt (Liebe Freundin)
⢠1950: Wenn eine Frau liebt
⢠1950: Hochzeitsnacht im Paradies
⢠1951: Professor Nachtfalter
⢠1951: Tanz ins Glßck
⢠1951: Die Csardasfßrstin
⢠1952: Im weiĂen RĂśĂl
⢠1953: Die geschiedene Frau
⢠1953: Wolken sind ßberall (The Moon Is Blue)
⢠1953: Die Jungfrau auf dem Dach
⢠1953: Schlagerparade
⢠1953: Habâ ich nur Deine Liebe
⢠1953: Liebeskrieg nach Noten
⢠1955: Bel Ami
⢠1955: Stern von Rio
⢠1955: Gestatten, mein Name ist Cox
⢠1956: âŚund wer kĂźĂt mich? (Ein Herz und eine Seele)
⢠1956: Opernball
⢠1956: Heute heiratet mein Mann
⢠1957: Viktor und Viktoria
⢠1957: Von allen geliebt
⢠1958: Bßhne frei fßr Marika
⢠1958: Frau im besten Mannesalter
⢠1959: Besuch aus heiterem Himmel
⢠1959: Die unvollkommene Ehe
⢠1961: Junge Leute brauchen Liebe
⢠1985: Otto â Der Film
Fernsehen (Auswahl)
⢠1956: Meine Schwester und ich
⢠1959: Nocturno im Grand Hotel
⢠1960: Am grßnen Strand der Spree (Fernsehserie, Teil 5)
⢠1961: Heut gehn wir ins Maxim
⢠1962: Nicht zuhÜren meine Damen!
⢠1962: Ein zärtrliches Lied
⢠1962: Mein Bruder Jacques
⢠1963: Der Professor und der Fan â Club
⢠1963: Ein netter Kerl
⢠1963: Es kommt auf die Sekunde an
⢠1963: Er soll dein Herr sein (KomĂśdie von George OâBrien)
⢠1963: Ich hab mich so an dich gewĂśhnt â Ein Besuch bei Bully Buhlan (Fernsehserie, 1 Folge)
⢠1963: Die lustige Witwe
⢠1965: Leider lauter Lßgen
⢠1965: Viktoria und ihr Husar
⢠1965: Ja, das alles auf Ehr wĂźnschen wir â und noch mehr!
⢠1966: Hochzeitsnacht in Paris
⢠1968: Wenn die kleinen Veilchen blĂźhân
⢠1968: Unsere liebste Freundin
⢠1970: Der Kommissar (Fernsehserie, Folge 17) â Parkplatz-Hyänen
⢠1971: Gastspiele
⢠1973: Hallo â Hotel Sacher ⌠Portier! (Fernsehserie, Folge 2)
⢠1973: Paganini
⢠1973: Die Welt des Robert Stolz
⢠1973: Eine Frau bleibt eine Frau (Fernsehserie)
⢠1974: Hochzeitsnacht im Paradies
⢠1975: Baby Hamilton oder das kommt in den besten Familien vor
⢠1979: Träume kann man nicht verbieten
⢠1980: Die Alten kommen
⢠1980: Liebe bleibt nicht ohne Schmerzen
⢠1982: Sonny Boys (mit Carl-Heinz Schroth)
⢠1985: Ich knßpfte manche zarte Bande
⢠1984: Die schÜne Wilhelmine (Fernsehserie, 3 Folgen)
⢠1989â1993: Zwei MĂźnchner in Hamburg (Fernsehserie, 33 Folgen)
⢠1991: Altes Herz wird nochmal jung
⢠1993: Geschichten aus der Heimat â BlattschuĂ
⢠1993: Musik liegt in der Luft
⢠1995: Silent Love
⢠1995: Zwei alte Hasen (Fernsehserie, Folge Grandhotel)
⢠1995: Zwischen Tag und Nacht
⢠1996: Ein gesegnetes Alter
⢠1999: Theater: Momo
⢠2001: Otto â Mein Ostfriesland und mehr
⢠2002: Alphateam â Die Lebensretter im OP (Fernsehserie, Folge 181)
⢠2003: Zurßck ins Leben (Fernsehserie In aller Freundschaft)
⢠2008: Wege zum Glßck (ZDF, Folge 726)
⢠2011: Ten â SĂźndige und du wirst erlĂśst (Kurzfilm)
Diskografie
⢠1930: Freuderl, mir geht es heutâ so gut / Ich lade Sie ein, Fräulein / Mein Mädel ist nur eine Verkäuferin
⢠1936: Ich knßpfte manche zarte Bande / Nimm mein Herz in Deine Hände
⢠1936: Eine Frau, so wie Du / Heimatlied
⢠1937: Ich werde jede Nacht von Ihnen träumen / Einmal von Herzen verliebt sein
⢠1937: Du hast mich noch nie so gekĂźĂt / Nimm mein Herz in Deine Hände
⢠1938: So verliebt wie heutâ war ich nie / Mein Herz liegt Dir zu FĂźĂen
⢠1939: Jede Frau hat ein sĂźĂes Geheimnis / Meine Welt, die bist Du
⢠1940: Lippen schweigen, âs flĂźstern Geigen / Da gehâ ich ins Maxim
⢠1941: Bist duâs, lachendes GlĂźck? / Eine nach der anderen
⢠1941: Man mĂźĂte Klavier spielen kĂśnnen / Liebling, was wird nun aus uns beiden?
⢠1941: Mein Ahnherr war der Luxemburg / Wann sagst du ja?
⢠1942: Durch Dich wird diese Welt erst schÜn / Karussell
⢠1949: Ich spiel mit Dir (Und Du mit mir) / Ein Glßck, daà man sich so verlieben kann
⢠1949: Tausendmal mĂśchtâ ich Dich kĂźssen / Das kommt mir Spanisch vor
⢠1950: Es kommt auf die Sekunde an / Alle Wege fßhren mich zu Dir
⢠19??: Sehnsucht nach Dir / Das ist die Nacht unsârer Liebe
⢠1966: O, mooie molen / Wir sind zwei gute Kameraden
⢠1998: Ich werde 100 Jahre alt
⢠2006: Bunte Tulpen (mit Hein Simons)
⢠2006: Ich danke Gott fßr all die schÜnen Jahre
⢠2007: Generationen (mit Claus Eisenmann)
Auszeichnungen
Johannes-Heesters-Archiv
Im Juni 2004 Ăźbergab Heesters sein umfangreiches Privatarchiv als Vorlass an die Sammlungen der Berliner Akademie der KĂźnste. Neben einigen tausend Fotos gehĂśren dazu etwa 100.000 private SchriftstĂźcke und amtliche Dokumente, die seither schrittweise fĂźr die elektronische Recherche katalogisiert werden.cite-ref-41[41]
Literatur
⢠Wolfgang Bittner, Mark vom Hofe: Der älteste Schauspieler der Welt. Johannes Heesters. In: Ich bin ein Üffentlicher Mensch geworden. PersÜnlichkeiten aus Film und Fernsehen. Bad Honnef 2009, ISBN 978-3-89502-277-7.
⢠Inge Dombrowski, Rudolf Borchert: Johannes Heesters â Liebling der Frauen â Liebling des GlĂźcks. Bastei LĂźbbe / Gustav LĂźbbe Verlag, Bergisch Gladbach 1978, ISBN 3-404-01026-4.
⢠Christine DÜssel: Zum Tod von Johannes Heesters. Der Operettenheld. In: Sueddeutsche.de. 27. Dezember 2011, abgerufen am 6. November 2012.
⢠Johannes Heesters (aufgezeichnet von Willibald Eser): Es kommt auf die Sekunde an. Blanvalet-Verlag, Mßnchen 1978, ISBN 3-442-03879-0.
⢠Johannes Heesters (aufgezeichnet von Willibald Eser): Ich bin gottseidank nicht mehr jung. Edition Ferency bei Bruckmann, Mßnchen 1993, ISBN 3-7654-2705-5.
⢠Johannes Heesters, Beatrix Ross: Johannes Heesters. Auch hundert Jahre sind zu kurz. Langen-Mßller, Mßnchen 2003, ISBN 3-7844-2934-3.
⢠Hermann J. Huber: Langen MĂźllerâs Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Ăsterreich. Schweiz. Albert Langen ⢠Georg MĂźller Verlag GmbH, MĂźnchen ⢠Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 373.
⢠Ursula Meyer, Marion SchrÜder, Dieter Reimers: Johannes Heesters. Ursula Meyer, Oberkirchen 2003, ISBN 3-00-010684-7.
⢠Simone Rethel-Heesters, Beatrix Ross: Johannes Heesters. Ein Mensch und ein Jahrhundert. Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2006, ISBN 978-3-89602-731-3.
⢠Simone Rethel-Heesters, mit Rei Gesing: Die Weisheit der 100-Jährigen (= MonoLit Band 1). Solibro Verlag, Mßnster 2018, ISBN 978-3-96079-061-7
⢠Ingo Schiweck: Johannes Heesters â Ich bin Holländer! In: Ingo Schiweck: Lass dich Ăźberraschen ⌠Niederländische UnterhaltungskĂźnstler in Deutschland. Agenda-Verlag, MĂźnster 2005, S. 15â49, ISBN 3-89688-255-4.
⢠Volker Schmidt: Nachruf Johannes Heesters. Der stilvolle Gentleman prägte sein Image. In: Zeit.de., 24. Dezember 2011, abgerufen am 6. November 2012.
⢠JĂźrgen Trimborn: Der Herr im Frack â Johannes Heesters. Biografie, Vorwort von Hellmuth Karasek. Aufbau-Taschenbuch-Verlag, Band 2153, Berlin 2005, ISBN 978-3-7466-2153-1.
⢠Kay Weniger: Das groĂe Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, KostĂźmbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 7: R â T. Robert Ryan â Lily Tomlin. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 609 f.
⢠Michael Wenk: Johannes Heesters â Schauspieler. In: CineGraph â Lexikon zum deutschsprachigen Film, Lieferung 24, 1994.
Weblinks
Commons
: Johannes Heesters
â Sammlung von Bildern
Wikinews: Johannes Heesters
â in den Nachrichten
⢠Literatur von und ßber Johannes Heesters im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Johannes Heesters bei IMDb
⢠Johannes Heesters bei filmportal.de
⢠Johannes Heesters In: Virtual History (englisch)
⢠Johannes Heesters im Bayerischen Musiker-Lexikon Online (BMLO)
⢠Johannes Heesters im Munzinger-Archiv, abgerufen am 23. September 2020 (Artikelanfang frei abrufbar)
⢠Grabstätte von Johannes Heesters (Memento vom 26. Juli 2009 im Internet Archive) auf dem Nordfriedhof (Mßnchen)
⢠Detlef Wulke: 05.12.1903 - Geburtstag von Johannes Heesters" In: WDR5, ZeitZeichen, 5. Dezember 2013, (Podcast, 14:02 Min., verfßgbar bis 3. Dezember 2053.)
Einzelnachweise
cite-note-11. â cbu/wit/dpa: Legendärer Tenor: Johannes Heesters ist tot. In: Spiegel Online. 24. Dezember 2011, abgerufen am 24. Dezember 2011.
cite-note-22. â Goldene Wien-Plakette fĂźr Johannes Heesters. (Memento vom 23. Dezember 2011 im Internet Archive) Auf: Wien.gv.at.
cite-note-d-ssel2011-33. â Christine DĂśssel: Zum Tod von Johannes Heesters. In: Sueddeutsche.de. 27. Dezember 2011, abgerufen am 6. November 2012.
cite-note-55. â Peter Czada, GĂźnter GroĂe: Comedian Harmonists. Ein Vokalensemble erobert die Welt. Edition Hentrich, Berlin 1993, ISBN 978-3-89468-082-4, S. 15.
cite-note-66. â De Nederlandsche film te Wenen. Johan Heestersâ succes. (Memento vom 23. Dezember 2011 im Internet Archive) In: Het Vaderland, 18. Februar 1935, abgerufen am 16. Mai 2011.
cite-note-77. â Filmnieuws. Johan Heesters bij de Majestic. (Memento vom 23. Dezember 2011 im Internet Archive) In: Het Vaderland, 29. Juli 1935, abgerufen am 16. Mai 2011.
cite-note-88. â Biographie. Johannes Heesters. Bei: WhosWho.de. Online-Lexikon.
cite-note-91. De nieuwe UFA-productie. (Memento vom 3. September 2011 im Internet Archive) In: Het Vaderland, 3. Juni 1937, abgerufen 16. Mai 2011.
cite-note-102. Stadsnieuws. (Memento vom 24. Dezember 2011 im Internet Archive) In: Dordrechtsche Courant, 30. Januar 1943; abgerufen am 17. Mai 2011.
cite-note-1111. â JĂźrgen Trimborn: Johannes Heesters: Der Herr im Frack. (Memento vom 7. Januar 2009 im Internet Archive)
cite-note-1212. â Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 227.
cite-note-1313. â Oliver Rathkolb: FĂźhrertreu und gottbegnadet. KĂźnstlereliten im Dritten Reich. Wien 1991, S. 177.
cite-note-1414. â Begleitheft der DVD Die Fledermaus, Black Hill Pictures GmbH (Bestell-Nr. 82876578559), 2003.
cite-note-1515. â Johannes Heesters. Auf den Spuren eines Phänomens. (Memento vom 4. Dezember 2011 im Internet Archive) Ausstellung. Auf: ADK.de. 24. August 2006.
cite-note-1616. â Sturz am Neujahrsmorgen: Johannes Heesters geht es besser. Auf: Spiegel.de. 2. Januar 2008.
cite-note-1717. â Nazi-era singer returns to stage. Auf: BBC.co.uk. 17. Februar 2008.
cite-note-1919. â Johan Heesters â De Wereld Draait Door. Video des Interviews. In: bnnvara.nl. BNNVARA, 1. September 2011, abgerufen am 18. Juni 2021.
cite-note-spiegel-16122008-2020. â Gerichtsurteil: Historiker darf weiter von Heestersâ SS-Auftritt sprechen. In: spiegel.de. Der Spiegel, 16. Dezember 2008, abgerufen am 18. Juni 2021.
cite-note-2121. â Henning Otten: Johannes Heestersâ Mea Culpa bei âWetten, dass..â? In: tagesspiegel.de. Der Tagesspiegel, 14. Dezember 2008, abgerufen am 18. Juni 2021.
cite-note-spiegel-22082006-2222. â Johannes Heesters: KZ-Besuch ohne Gesang? Auf: Spiegel.de. 22. August 2006.
cite-note-2323. â Heesters, Dachau und ein Fotoalbum. (Memento vom 11. Januar 2012 im Internet Archive) Bei: monstersandcritics.de. 22. Oktober 2008.
cite-note-2424. â Reinhold Beckmann: Johannes Heesters und Simone Rethel-Heesters. (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive) Abgerufen am 24. Dezember 2011.
cite-note-s-dd-27112008-2525. â Johannes Heesters. Der Sänger will nur geredet haben. (Memento vom 20. Dezember 2008 im Internet Archive) Bei: Sueddeutsche.de. 27. November 2008.
cite-note-2626. â Experte sieht keine Beweise fĂźr Heesters-Auftritt im KZ Dachau. Agenturmeldung; Wiedergabe auf der Website der ConBrio Verlagsgesellschaft mbH vom 24. Oktober 2008.
cite-note-2727. â Landgericht: Johannes Heesters verliert Prozess um ĂuĂerungen Ăźber Auftritt im Konzentrationslager Dachau. Pressemitteilung Nr. 52/2008 vom 16. Dezember 2008.
cite-note-2828. â Kammergericht: Johannes Heestersâ Dachau-Rechtsstreit durch Vergleich beendet. Pressemitteilung Nr. PM 22/2010 vom 22. April 2010.
cite-note-2929. â Streit Ăźber Heestersâ KZ-Besuch: Jopie einigt sich mit Historiker. Auf: Spiegel.de. 22. April 2010.
cite-note-3030. â Zum Tod von Johannes Heesters. Nicht in der Vergangenheit leben. Auf: Focus.de. 24. Dezember 2011, abgerufen am 26. Dezember 2011.
cite-note-3131. â Heesters â eine musikalische Hommage. (Memento vom 10. Juni 2015 im Internet Archive)
cite-note-3232. â Goldene Plakette fĂźr Johannes Heesters. (Memento vom 1. Juli 2011 im Internet Archive) Auf: ORF.at. 5. Dezember 2009.
cite-note-3333. â Johannes Heesters â âIch knĂźpfte manche zarte Bande.â Bei: Youtube.com. 8. Dezember 2009.
cite-note-3434. â Johannes Heesters in Wien. 08.12.2009. Bei: Youtube.com. Abgerufen am 23. Januar 2010.
cite-note-3535. â Wolfgang Behrens: Ăsthetisches Inferno fĂźr den Weltfrieden. Kritik und Presseschau auf: Nachtkritik.de.
cite-note-3636. â Mit 106 wieder auf der BĂźhne. (Memento vom 13. Dezember 2010 im Internet Archive) Auf: news.de.
cite-note-t-online-de-3737. â @1@2Vorlage:Toter Link/www.t-online.deHeesters spielt Petrus: âSo nah war ich dem Himmel wahrscheinlich noch nieâ. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche in Webarchiven) Auf: t-online.de. 6. Juli 2011.
cite-note-3838. â Das Grab von Johannes Heesters. Bei: knerger.de.
cite-note-3939. â Filmarchiv: Johannes Heesters Archiv. BestandsĂźbersicht auf den Webseiten der Akademie der KĂźnste in Berlin.
cite-note-charts-403. Chartquellen: DE AT
cite-note-4141. â Johannes-Heesters-Archiv geht an die Akademie der KĂźnste. Abgerufen am 14. Juli 2024.